Donnerstag, 28. Januar 2010

MOBY Lines stockt Korsika-Fahrplan auf: Zusätzliche Abfahrten von Livorno nach Bastia mit der neuen Fähre MOBY Corse

Mit dem neuen Schiff MOBY Corse bietet die italienische Reederei zwischen April und September drei Mal pro Woche eine zweite Verbindung von Livorno nach Bastia an. Es handelt sich dabei jeweils um vierstündige Tagesüberfahrten. MOBY Lines bietet damit von Frühjahr bis Herbst bis zu 20 Verbindungen pro Woche von der Toskana nach Nord-Korsika an.
Mit dem neuen Schiff MOBY Corse, das 2010 in Dienst gestellt wird, will die italienische Reederei sein Korsika-Geschäft massiv ausbauen. Haupteinsatzgebiet der MOBY Corse ist die erste rein französische MOBY-Route Toulon â?? Bastia. Die Route wird ab April angeboten und das französische Festland bis zu vier Mal pro Woche mit Korsika verbindet.
Die ehemalige â??Pont Lâ??Abbéâ?? von Brittany Ferries ist der jüngste Neuzugang in der MOBY-Flotte. Die Fähre hat eine Kapazität von 1.200 Passagieren und 450 Fahrzeugen. Die Ausstattung bietet nach Aussage von MOBY das gewohnt hohe Komfortniveau der Fährgesellschaft: 300 Kabinen mit Dusche/WC, Ã?-la-Carte- und Selbstbedienungsrestaurant, Einkaufsmöglichkeiten sowie Kinderspielbereich und Showlounge.

>> Alle Fährverbindungen nach Korsika

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Montag, 14. September 2009

Energie auf Korsika: Thermische Energie, Windenergie, Wasserkraft und Strom aus Italien

Korsika verfügt scheinbar über unendliche Energieressourcen: Rund 230 Sonnentage im Jahr, ergiebige Regenfälle in den Wintermonaten, windumtoste Küsten und Berge: Die Insel scheint für erneuerbare Energien wie geschaffen. Dennoch deckt der ökologisch erzeugte Strom nur etwa 25 Prozent des korsischen Energiebedarfs. Der Gro�teil des Strombedarfs wird aus fossiler Energie und durch Strom aus dem nahen Italien gedeckt.

Windkraftwerke am Cap Corse: ökologisch erzeugter Stromspielt auf Korsika kaum eine Rolle

Der Energiemarkt der Insel liegt fest in den Händen der staatlich dominierten französische Elektrizitätsgesellschaft �lectricité de France (EDF). Der Energieriese ist in Frankreich weitaus mehr als nur ein Unternehmen, es ist eine Institution und erzeugt den grossteil ihrer Energie aus Atomstrom. �kostrom-Anbieter können da kaum mithalten. Lediglich sieben Prozent des korsischen Stroms wird von Privatleuten, Städten und Gemeinden produziert. Insgesamt zehn kleine Wasserkraftwerke und drei Windparks befinden sich in Privatbesitz. Mehr als die Hälfte des korsischen Stroms produziert die EDF in zwei Wärmekraftwerken bei Ajaccio und Bastia. Die dafür benötigten fossilen Brennstoffe werden von der EDF auf dem Weltmarkt eingekauft und per Schiff nach Korsika geliefert. In Lucciana bei Bastia sorgen au�erdem vier Gasturbinen mit einer Gesamtleistung von 112 Megawatt dafür, dass auf der Insel nie die Lichter ausgehen.
Für den Strom auf Korsika sorgen au�erdem drei Wasserkraftwerke im Herzen der Insel, die sich über mehrere Täler erstrecken. 2012 soll am Rizzanese in Südkorsika ein vierter Staudamm eröffnet werden. Damit deckt Korsika immerhin einen Viertel seines Strombedarfs mit Wasserkraft. Zum Vergleich: Im Rest der Atomstromnation Frankreich sind es nur zwölf Prozent.
Windkraft und Sonnenenergie spielen auf Korsika kaum eine Rolle: Nur bei Calenzana in der Balagne und am windumtosten Cap Corse (Rogliano und Ersa) erzeugen moderne Windmühlen kostenlosen Strom. Solarstrom wird auf Korsika bisher nicht erzeugt.
Ein Fünftel des korsischen Energiebedarfs kommt schlieÃ?lich aus Italien auf die Insel: Ein Umspannwerk bei Bastia, das Energie aus der Toskana bezieht, sowie die Unterwasserleitung â??Sarcoâ?? zwischen Korsika und Sardinien, die zur Zeit auf eine Kapazität von mit 100 Megawatt aufgerüstet wird, sind untrügliches Zeichen dafür, dass die Insel fest von italienischem Strom abhängig ist.


>> Corse Matin: Le plein d'énergie en Corse. Hydraulique, solaire, éolien... l'île est pleine de ressources
>> EDF: le parc de production et réseaux en Corse
>> Euranet: Tropfen auf dem heiÃ?en Stein: Ã?kostrom in Frankreich

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Montag, 8. Juni 2009

Fototour zum Lagunensee Etang de Diane bei Aléria




�tang de Diana hei�t der Lagunensee nördlich von Aléria, der wesentlich zur Bedeutung der ehemaligen korsischen Hauptstadt beigetragen hat. Heute reichen die weiten hellgrünen Weinberge der der Domaine du Président bis an die Ufer des Bracksees heran, der in der Antike als der beste natürliche Hafen der korsischen Ostküste galt.


Auf den fruchtbaren, sanften Hügeln der Plaine Orientale reifen exzellente korsische Weine, die bis ins ferne Deutschland exportiert und zum Beispiel in den Regalen der Supermarktkette Rewe angeboten werden.
Hinter den Weinbergen thront die Altstadt von Aléria und in weiter Ferne erkennt man die Anfang Juni noch schneebedeckten Spitzen des Bavella-Massivs im Süden der Insel.



Im Osten des Etang trennt ein dünner Streifen aus gelbem Sand und dunkelgrüner Maquis die Lagune von Diana vom glasklaren Meer. Bei klarer Sicht reicht der Blick von den Uferhügeln bis zu den Inseln Elba und Monte Cristo des Toskana-Archipels.




>> Mehr zum Etang de Diane bei korsika.fr
>> Mehr zu Aléria
>> Aléria: Zwischen Ruinen und archäologischen Fundstücken - korsische Geschichte zum Anfassen
>> Flora und Fauna auf Korsika

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