Montag, 22. März 2010

Korsika wählt links- Sieg der Linksradikalen von Paul Giaccobi bei den Regionalwahlen

Die linken Wahlbündnisse haben die Regionalwahlen in Frankreich gewonnen. Das nationale Regierungsbündnis UMP (Union pour un mouvement populaire) von Präsident Sarkozy ist der gro�e Verlierer. In der zweiten Runde der Regionalwahlen auf Korsika am vergangenen Sonntag hat die linksradikale Liste um Paul Giaccobi mit 36,6 Prozent die meisten Stimmen eingeholt. Die französische Mittelmeerinsel galt seither als konservative Hochburg. Die rechtspopulistische Liste der UMP unter der Führung des bisherigen Präsidenten der Regionalversammlung, Camille de Rocca Serra, konnte im zweiten Wahlgang nur 27.65% der Stimmen einholen. 35,75% gingen schlie�lich an die beiden nationalistischen Wahlbündnisse von Gilles Simeoni (Femu a Corsica) und Jean-Guy Talamoni (Corsica Libera).
Neuer Regionalpräsident Korsikas wird aller Voraussicht nach der 52-jährige Paul Giaccobi, der in der konstituierenden Sitzung der Regionalversammlung Assemblée de Corse in Ajaccio am kommenden Donnerstag den bisherigen Regionalpräsidenten Ange Santini (UMP) ablösen wird. Giaccobi wurde in Courbevoie bei Paris geboren, ist aber korsischer Herkunft. Der aus einer Politikerfamilie stammende Linksradikale sitzt bereits zum zweiten Mal in der Pariser Nationalversammlung als nordkorsischer Abgeordneter der linksradikalen Parti radical de gauche (PRG). Giaccobis Verdienst ist es vor allem, bei den Regionalwahlen 2010 verschiedene, traditionell verstrittene Linksströmungen der Insel zu einer einzigen Wahlliste zusammengefasst zu haben.

>> Corse Matin: Territoriales Corse 2010: La nouvelle assemblée de Corse
>> France 3: Les résultats des élections régionales 2010 pour la région de Corse
>> France 3 : Le nouveau visage politique de la Corse
>> Frankfurter Allgemeine Zeitung: Niederlage bei Regionalwahlen. Sarkozy berät über Konsequenzen

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Montag, 5. November 2007

Sarkozy auf Korsika: Separatisten und Billigflieger komentiert von der Basler Zeitung

Die Basler Zeitung aus der Schweiz kommentierte in ihrer Ausgabe vom letzten Mittwoch den Besuch des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy:

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat die Separatisten auf der Mittelmeerinsel Korsika zur Gewaltlosigkeit aufgerufen. (...) Seit Beginn dieses Jahres hat es in Korsika mehr als 90 Anschläge und sechs Morde gegeben. (...)
Sarkozy setzte sich auch für Billigflüge nach Korsika ein, um mehr Touristen anzulocken. Aus Protest gegen diesen Vorschlag liess die korsische Fluggesellschaft CCM am Vormittag mehrere Flüge ausfallen. Anlässlich der Kabinettssitzung waren etwa 1500 zusätzliche Sicherheitskräfte im Einsatz. (...) In der Nacht zuvor hatte ein kleinerer Sprengsatz leichten Sachschaden angerichtet. Auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika kämpfen Nationalisten seit Jahrzehnten vor allem mit Bombenanschlägen für ein von Paris unabhängiges Korsika.


Den kompletten Artikel finden Sie hier

Artikel: AFP-Meldung "les vols de la Compagnie aérienne Corse Méditerranée ont repris" bei France 3

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Donnerstag, 1. November 2007

Am Tag als der Regen kam ...

Kaum hatte der französische Präsident Sarkozy die Insel zu seinem Besuch betreten, setzte ein wildes Unwetter über Korsika ein und verwandelte vorallem Gebiete an der Ostküste in weite �berschwemmungsgebiete. Endlich war der so langersehnte Regen über der Insel gefallen ! Hinter manchen Häusern hatten sich enorme Seen gebildet und die Bewohner freuten sich bereits auf die neuen Swimmingpools. Viele fragten sich: Zufall oder Wahlgeschenk der neuen Regierung ?

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Freitag, 26. Oktober 2007

Französischer Präsident Nicolas Sarkozy zu Besuch auf Korsika

In der nächsten Woche weilt der französische Präsident Nicolas Sarkozy zu Besuch auf Korsika. Am Dienstag wird er als erster Präsident sowohl mit dem Präsidenten der korsischen Regionalversammlung als auch vor dem korsischen Parlament in Ajaccio sprechen. Am Mittwoch folgt dann eine Sitzung des französischen Kabinetts in Ajaccio. Das Staatskabinett unter Sarkozy führt in diesem Jahr das erste Mal seit 31 Jahren Kabinettssitzungen au�erhalb von Paris durch, im September unter anderem in Strassburg. �berschattet wird der anstehende Besuch der Regierung auf der Mittelmeerinsel von einem möglichen Anschlagsversuch. Denn am Mittwoch hat die französische Polizei in der Nähe des Tagungsortes einen Raketenwerfer entdeckt.

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