Donnerstag, 23. Juli 2009

Napoléon et la Corse â?? Austellung zu dem berühmtesten Korsen und seinem gespaltenen Verhältnis zu seiner Heimatinsel

Napoléon Bonaparte erblickte 1769 in der Inselhauptstadt Ajaccio an der Südwestküste von Korsika das Licht der Welt. Die Inselbewohner haben jedoch nicht ohne Grund ein gespaltenes Verhältnis zu ihrem berühmtesten Sohn. Unter seiner Regentschaft wurde die Insel, die erst die nach einem langen Unabhängigkeitskrieg gegen Genua 1768 an Frankreich verkauft worden war, endgültig zur Provinz der Grande Nation. Mit Repressalien und Spezialgesetzen versuchten die Despoten des ersten französischen Kaisers, die Inselbewohner gefügig zu machen. In den 15 Jahren seiner Regentschaft soll Napoleon nicht ein einziges Mal auf seine Heimatinsel zurückgekehrt sein. Doch der Mythos will, das Napoleon während seiner Verbannung auf Sankt Helena von seiner Heimat geschwärmt haben soll. Er würde den Duft der korsischen Macchia mit geschlossenen Augen erkennen, wird ihm in den Mund gelegt.

Eine Ausstellung in Corte widmet sich 2009 diesem Thema. In der Exposition Napoléon et la Corse: dâ??Ajaccio à lâ??Empire zeigt das Musée de la Corse - Museu di a Corsica â?? Corte in Schautafeln und Ausstellungsstücken das ambivalente Verhältnis der Korsen zu ihrem berühmtesten Sohn. AuÃ?erdem ginbt es zahlreiche Informationen zur Familie des berühmten Korsen zu sehen: Pikanterweise war Bonaparte der Sohn des ehemaligen Sekretärs des korsischen Freiheitskämpfers Paoli. Ein weiterer Teil der Ausstellung widmet sich dem Thema Geschichte, Mythen und Souvenirs rund um den ersten französischen Kaiser.
Die Ausstellung ist noch bis Jahresende zu sehen.

>> Mehr Informationen auf der Website des Musée de la Corse â?? Museu di a Corsica

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Freitag, 13. Februar 2009

Corte - kleine Stadt mit bewegter Geschichte

Die kleine Stadt am Zusammenfluss von Restonica und Tavignano liegt inmitten des Parc Régional Naturel Corse im Herzen der Insel.
Bereits im 9. Jahrhundert durch die Mauren besiedelt, schaut das lebendige Städtchen Corte auf eine bewegte Geschichte zurück.
Im 18. Jahrhundert hatte der korsische Wiederstandskämpfer Pasquale Paoli sie zur Hauptstadt der Insel gekürt. Hier kämpfte er als Nachfolger des Wiederstandskämpfers Gianpietro Gaffori für die Unabhängigkeit von Frankreich und führte eine demokratische Verfassung mit Gewaltenteilung ein. Leider scheiterte das Unabhängigkeitsstreben, doch noch heute ist die Universitätsstadt ein Symbol für den Kampf der Korsen für Selbstbestimmung.


Weitere Informationen zu Corte und Zentralkorsika: http://www.korsika.fr/index.asp?MenuID=283

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Montag, 19. Januar 2009

Korsikaâ??Sardinien-Ausstellung: Ã?les en miroir - Isuli sureddi verlängert in Corte

Die Ausstellung zum kulturellem Aufeinandertreffen von Korsika und Sardinien in der Zitadelle des korsischen Städtchens Corte wird verlängert. Noch bis zum 31. März 2009 sind Exponate die sich mit der Geschichte, Kultur und Tradition der beiden Mittelmeerinseln beschäftigen, ausgehend von ihrer Entdeckung durch die gro�en Abenteurer des 19. Jahrhunderts bis hin zur heutigen Zeit, zu sehen. Darunter traditionelle Kostüme, Musikinstrumente, Keramiken und Fotografien sowie Filme über traditionelle Berufe.
Die alte militärische Festung auf einem Felsvorsprung bietet das perfekte Ambiente für die Veranstaltung, die vom Museu di la Corsica â?? Musée Régional dâ??Anthropologie in Zusammenarbeit mit dem Museo Etnografico della Sardegna organisiert wurde.
Eröffnet wurde die Ausstellung am 27. Juni 2008 von Ange Santini (Präsident der Region Korsika), Camille de Rocca-Serra (Präsidentin der korsischen Versammlung) und Renato Soru (Gouverneur der autonomen Region Sardinien).
Das Museum ist in der Caserne Serrurier untergebracht und auch für Kinder sehr interessant. Auf drei Stockwerken ermöglicht das Museum Einblicke in das Leben der Korsen. Auch gibt es einen �berblick über die Geschichte der Insel.
Das Museum ist dienstags bis samstags von 10:00 bis 17:00 Uhr zu besichtigen.
Weitere Informationen unter: www.korsika.fr

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